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02.06.2002
Das
Team beendet das Rennen erfolgreich bei 24h ohne Wolke am Himmel
auf einem 96. Platz im Gesamtklassement und einem absolut zufriedenstellenden
10. Platz in der Klasse A3.
Donnerstags fuhr man im Castrol Haug
Cup, um eventuelle Kinderkrankheiten erkennen zu können. Dabei stellte
sich kurz vor Ende des Rennens ein Schaden an der Manschette der rechten
Antriebswelle ein.
Im 1. Training für das 24h Rennen
wurden weitere Erkenntnisse gesammelt und leichte Veränderungen
am Fahrwerk durchgeführt bis wieder die Achsmanschette platzte.
Nachdem man erneut die Manschette gewechselt hatte wurde die Luftführung
unter dem Fahrzeug modifiziert. So dass der Krümmer besser vom
Fahrtwind angeströmt werden konnte und in dem Kühlschläuche
auf die Antriebswellen gelegt wurden.
Im zweiten Training reizte man die Kapazität
des Kraftstofftankes aus und rollte in der Mercedes Arena auf dem Weg
zurück in die Box ohne Kraftstoff aus, konnte aber direkt zurück
in die Box geschoben werden. Danach lief der Wagen ohne weitere Probleme
und die Fahrer konnten Erfahrungen in der tückischen Dämmerung
sammeln. Da die Luft- und Asphalttemperaturen im Vergleich zum Tage
nicht wesentlich geringer waren, hoffte man die Probleme mit den Achsmanschetten
unter Kontrolle zu haben.
Nach dem Training wurde der Wagen nochmals
einem Check unterzogen und für das Rennen präpariert.
Nach einem unproblematischen 1. Turn
riss nach kurzer Fahrzeit der Rücklauf der Kraftstoffleitung am
Tank ab. Glücklicherweise konnte man den Defekt relativ schnell
beheben und nach einer Standzeit von 25 Minuten wieder in das Rennen
einsteigen.
In den frühen Morgenstunden sorgte ein Reifenplatzen für einen
Dreher auf der GP-Strecke in der Hatzenbachkurve. Nachdem die Streckensicherung
das Fahrzeug aus dem Kies gezogen hatte, fuhr der Wagen aus eigener
Kraft in die Box zurück. Hier wurde das Fahrzeug untersucht und
der Grund für den Reifenschaden gefunden. Der Sturz an dem entsprechenden
Rad hatte sich verändert, so dass der Reifen an den Federteller kam
und von diesem aufgeschlitzt wurde. Der Sturz wurde neu eingestellt
und mit vier neuen Reifen zurück in die grüne Hölle geschickt,
über der gerade die Sonne aufging.
Beim letzten Fahrerwechsel gegen 12.15
wurde der Wagen noch einmal überprüft damit nicht durch eine
Unachtsamkeit der Traum platzen würde.
Das Team bedankt sich bei allen Fans an der Strecke und allen, die dieses
Rennen so unvergesslich gemacht haben.
Bilder und Infos unter: www.24h-rennen.de
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